"Dabei versucht Ruttmann, die seiner Generation eigene Großstadterfahrung mit spezifisch filmischen Mitteln adäquat auszudrücken. Zu diesem Zweck hat er die Filmaufnahmen als Ausgangspunkt für eine Montage genommen, deren Rhythmus hypnotisiert, dem Zuschauer ein Geschwindigkeitserlebnis vermittelt und die einen neuen Sinn erzeugt, der über die Gegenständlichkeit der Filmaufnahmen hinausgeht.
'Während der langen Jahre meiner Bewegungsgestaltung aus abstrakten Mitteln ließ mich die Sehnsucht nicht los, aus lebendigem Material zu bauen, aus den milionenfachen, tatsächlich vorhandenen Bewegungsenergien des Großstadtorganismus eine Film–Sinfonie zu schaffen', schreibt Ruttmann."
(Katrin Lemke)



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